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… Chrom-Vanadium-Stahl; oder die Schönheit des Werkzeugs …
12. März 2010
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Nachdem mein letzter Nusskasten auf misteriöse und gleichwohl tragische Art und Weise verschwand,
wurde es allmählig Zeit, eine Ersatzinvestition zu tätigen. (An dieser Stelle sei dem edlen Spender dieses Wunderwerks gedankt!)

Meine Wahl fiel auf einen 167 teiligen Nusskasten der Firma Förch, der mich in diesem bibelartigen Manifest, welches unter Ungläubigen auch
stumpf “Produktkatalog der Firma Förch” genannt wird, mit dem ersten Erblättern seiner Seiten sofort begeisterte.
Alles andere wäre ein reiner Kompromiss, also musste es dieser sein …

Ich habe ihn gestern erhalten und bin seit dem permanent auf der Suche nach einem Etwas, das Schrauben sein Eigen nennt,
die es zu schrauben gilt, bisher allerdings erfolglos. Die Vorführung des Werkzeugs vor einem Kollegen versetzte diesen sofort
in Begeisterung und fasziniertes Staunen, welches er sogleich mit einem obligatorisch anerkennenden Schulterklopfer quittierte.

Als besondere Vorzüge dieses Nusskastens gelten in jedem Falle die Maulschlüssel, die einen Ratschenring enthalten und somit ideal
für schwer zugängliche Schrauben sind, wie sie des öfteren an japanischen Motorrädern zu finden sind. An sonsten gibt es Nüsse für 1/2°
und 1/4″ in nahezu allen erdenklichen Größen und Bits, die jedem Anspruch genügen sollten. Einfach fantastisch!

Nun nachfolgend noch ein paar Bildeindrücke des ganzen.

Bleibt mir nur zu sagen: Schrauben dieser Welt, nehmt euch in Acht, bei diesem Nusskasten verliert ihr garantiert den Halt.

(Oder: Hey, zeig mir deinen Nusskasten! 😉 )

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